psychologische Beratung Erika Nester
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Raucherentwöhnung

Die erste Zigarette wird meist im Teenageralter geraucht, man will einfach dazugehören, erwachsen sein und das teilweise, obwohl es einem nicht selten richtig übel davon geworden war. Warum kommt man dann später, wenn man wirklich erwachsen ist, nicht mehr von der Zigarette los? Weil wir die Zigarette mit unseren Emotionen und Befindlichkeiten verknüpfen, d.h. wir konditionieren unser tägliches Leben über unser Belohnungssystem in unserem Unterbewusstsein mit dem Rauchen: „ich brauche dringend eine Zigarette wenn ich Stress habe, wenn ich telefoniere, wenn ich im Auto sitze usw. Die Gewohnheiten müssen gepflegt werden wie die ständigen Rauchpausen im Büro mit Kollegen, oder die Rituale vor dem Fernseher, morgens mit dem ersten Kaffee oder sogar als Überbrückung aus purer Langeweile…

 

Obwohl wir über unseren Verstand genau wissen, wie sehr wir unserer Gesundheit schaden und wieviel Geld wir dafür ausgeben, bleiben all diese Argumente und Schockbilder ohne jede Wirkung, warum? Der Gedanke an Lungenkrebs und Raucherbeine löst Stress aus und deshalb braucht der Raucher gleich wieder eine Zigarette um sich zu beruhigen. Ein Teufelskreis aus dem es kein Entkommen gibt.

 

Was kann man dann noch dagegen tun?

 

Professionelle psychologische Suchtberatung in Anspruch nehmen!

 

Eine unabdingbare Voraussetzung ist allerdings der felsenfeste Wille vom Rauchen endlich loszukommen.

 

Wie läuft der Prozess dazu ab?

 

Bei der ersten Kontaktaufnahme wird zunächst nach dem Zigarettenkonsum und der Motivation, mit dem Rauchen aufhören zu wollen, gefragt. Dann wird der Klient aufgefordert, über einen Zeitraum von 2 Wochen ein sog. Rauchertagebuch zu führen, wo jedes einzelne Verlangen und die Beweggründe nach der nächsten Zigarette dokumentiert werden soll.

Nach Ablauf dieser Zeitspanne erfolgt ein Vorgespräch, wo neben den Informationen zur Person und den Lebensumständen auf die Motive zum Rauchen näher eingegangen wird. Im Fall dass der Klient weiterhin die freie Willensbekundung aufrecht erhält mit dem Rauchen aufhören zu wollen, erfolgt der sog. Wirkdialog als nächste Phase. Hierin wird das Rauchen auf psychologischer Ebene in allen Facetten beleuchtet unter dem Motto: „Entscheide Dich fürs Leben und nicht fürs vorzeitige Sterben“. Dies ist die letzte Gelegenheit für den Ausstieg bzw. Abbruch, ansonsten erfolgt jetzt eine Hypnose unter Tiefenentspannung, wo dieser Vorsatz dann im Unterbewusstsein in Form einer Verhaltensänderung unwiderruflich verankert wird. Das Ergebnis ist dann z.B., dass allein der Gedanke an eine Zigarette plötzlich Übelkeit auslöst.   

Auch andere Konditionierungen sind in der Hypnose möglich abhängig von den Informationen und Erkenntnissen aus dem Wirkdialog.

 

Nach der Hypnose verlässt der Klient ohne Verlangen nach der nächsten Zigarette die Sitzung. Entscheidend dabei für den Erfolg ist der WIlle des Klienten, vor der Hypnose wirklich aufhören zu wollen.

 

Was bringt es mir mit dem Rauchen aufzuhören?

 

Zum Vergleich: die jährlichen Kosten des Rauchens bei 1 Packung Zigaretten täglich liegen in der Größenordnung von 2200 – 2500€ p.a., d.h. das Geld für eine Rauchentwöhnung ist mehr als gut investiert.

Viel wichtiger ist aber noch der gesundheitliche Aspekt: ganz abgesehen von schweren Krankheiten kann man wieder vernünftig Sport treiben, ohne dass man gleich „aus dem letzten Loch pfeift“, man bekommt wieder Kondition für Ausdauersport wie Laufen, Fahrrad fahren, Bergsteigen etc. Auch den kalten Gestank nach Zigarettenrauch bekommt man nach und nach aus der Wohnung oder man erspart sich das Rauchen auf dem Balkon auch bei Wind und Wetter.

 

 

 

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