psychologische Beratung Erika Nester
psychologische BeratungErika Nester

Paarberatung

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Haben Sie Probleme in Ihrer Partnerschaft?

 

  • Sie haben sich auseinandergelebt und sich nichts mehr zu sagen
  • Sie streiten ständig miteinander und jeder beharrt auf seinem Recht mit gegenseitigen Schuldzuweisungen
  • Sie haben kein Verlangen mehr nach Zärtlichkeit und Sex miteinander
  • Sie machen kaum noch gemeinsame Unternehmungen, jeder hat seinen eigenen Freundeskreis
  • Sie brauchen immer Freunde und Bekannte um sich herum, weil sie allein nichts mehr miteinander anfangen können
  • Es kam bereits zu einem Seitensprung

 

Ist Ihre Beziehung am Ende?

 

Haben Sie sich nur noch nicht getrennt weil Sie das Alleinsein fürchten und Ihr gewohntes „Nest“ nicht aufgeben wollen?

 

Was bringt Ihnen dann eine Paarberatung?

 

Je früher Sie sich für einen solchen Schritt entschließen, desto größer sind die Erfolgschancen den Konflikt noch rechtzeitig aufzulösen und das führt dazu, dass Sie aus der Beziehungskrise wieder herauskommen.

In meiner Paarberatung lernen Sie hinter die Kulissen zu blicken um zu erkennen, welches Spiel zwischen Ihnen abläuft anstatt nur zu attackieren, trotzig zu reagieren, unter der Gürtellinie zu verletzen oder sich beleidigt zurückzuziehen.

Viele Paare sind in einer Endlosschleife in permanenten Streit verwickelt, verletztende Angriffe, heftige Vorwürfe, alle Schuld dem Partner zuschieben sind häufige Verhaltensmuster. Hier gilt es zunächst zu ermitteln, welche Verletzungen stecken dahinter. Was projiziere ich auf den Partner, um den eigenen Schmerz nicht zu spüren? Das Ziel im ersten Schritt ist ein Ausstieg aus dem Streit. Wir üben, nicht nur über rationale Dinge, sondern auch über die eigenen Gefühle und Wahrnehmungen zu reden. Dadurch lernen Sie, sich auch in die Gefühle des Partners hineinzuversetzen, damit Sie ihre/seine jeweilige Reaktion besser verstehen können. Auch das Thema Sexualität spielt hier eine Rolle.

 

Paarkonflike können viele individuelle Ursachen haben, aber alle gehen auf eine gemeinsame Wurzel zurück: Unerfüllte Sehnsüchte und Bedürfnisse - der Andere ist für mein Glück verantwortlich - und vor allem negative Erlebnisse und Erfahrungen, die nicht verarbeitet sondern verdrängt wurden.

 

Wenn Sie in dieser Situation stecken und diese Seite gelesen haben können Sie sich sicher vorstellen, dass eine solche professionelle Beratung Ihnen helfen kann, Ihre Probleme in der Partnerschaft zu lösen! 

Wie läuft so eine typische Beratung ab?

 

In der Regel geht eine Beratung über 4-5 Sitzungen in einem zeitlichen Abstand von max. 2 Wochen je nach der persönlichen Situation des Paares und natürlich auch abhängig vom Terminkalender. Erfahrungegemäß sind allerdings längere Abstände weniger effektiv. Die Anzahl der Sitzungen ist jedoch nur ein gewisser Richtwert, jeder Fall ist anders und damit kann es auch signifikante Abweichungen geben.
Neben der Aufarbeitung und der Suche nach Lösungen spielt auch der Faktor Zeit eine entscheidende Rolle: man kann nicht einfach ein Zauberpulver über das Paar streuen, um all die Konflikte sofort aufzulösen die sich teilweise über Jahre zwischen dem Paar entwickelt haben.

In der Beratung arbeite ich nach der Methode der traumasensiblen Paartherapie nach Dr. K. Klees, welche sich nach meiner Erfahrung mit vielen Paaren als sehr erfolgreich erwiesen hat. Das Grundprinzip dahinter lautet, dass negative Erlebnisse aus der KIndheit, welche längst vergessen und verdrängt sind, unbewust das Verhalten der Partnerin/dem Partner gegenüber beeinflussen. Typischerweise kommt dann erstmal die Aussage: ich hatte eine glückliche Kindheit. Wenn ich dann mit dem Paar auf der emotionalen Ebene immer tiefer einsteige, dann kommt es ins Bewusstsein, was hinter dem Streit und Agieren dem Anderen gegenüber dahintersteckt. 

1.Sitzung: Dampf ablassen, den aufgestauten Gefühlen erst einmal freien Lauf lassen

  • Wie lautet der Auftrag des Paares, was erwarten beide von der Beratung für ihre Beziehung?

  • Anamnese, d.h. Abfrage der Vorgeschichte, Fragen zur persönlichen Situation.

  • Die Partner berichten jeder über die Beziehungsprobleme aus ihrer Sicht, über ihre Verletzungen, ihren Ärger, ihre unerfüllten Wünsche.

  • Die nächste Stufe ist der Streitausstieg.

 

 

Dafür üben wir bestimmte Rituale. Ohne diesen ersten Schritt sind keine weiteren Fortschritte zu erwarten.

 

  • Dafür üben wir bestimmte Rituale. Ohne diesen ersten Schritt sind keine weiteren Fortschritte zu erwarten.

  • Gemeinsame Analyse und vorbereitete Tests zur Feststellung, in welcher Lage das Paar sich befindet.

  • Erläuterung welche Voraussetzungen es gibt und welche Hürden überwunden werden müssen, damit die Krise gemeistert werden kann.

2.Sitzung: Wenn Paare sich häufig streiten

  • Erläuterung der typischen Verhaltensmuster, Hintergründe von Streit, welche Verletzungen stecken dahinter. Dazu verwende ich eine Reihe von speziellen Tools aus der traumasensiblen Paartherapie, welche auf der emotionalen Ebene unbewusst unterdrückte Gefühle und Glaubenssätzte ans Licht bringen. Dies gelingt nicht durch Reden allein.

  • Was projiziere ich auf den Partner, um meinen eigenen Schmerz nicht zu spüren?

  • Oft stecken traumatische Erlebnisse aus der Kindheit hinter den Attacken, welche durch eine bestimmte Methode mit diesen Tools aufgedeckt und bewust gemacht werden.

  • Wir beginnen die Gründe für unser Verhalten sowie die Reaktion des Partners zu verstehen und formulieren dazu einen Beziehungssatz an die Partnerin/den Partner welcher all das gemeinsam erarbeitete zusammenfasst und fast immer eine ungeahnte Wirkung und Reaktion erzeugt.

  • als Metapher betritt das Paar die Dramabühne und betrachtet sich selbst fiktiv von außen als Zuschauer und bekommt die Aufgabe nun zu bestimmen, welches Theaterstück hier aufgeführt wird und was sie dem Paar raten würden anders zu machen. Damit wird erreicht,, dass sich beide aktiv mit ihrer jeweiligen Rolle auseinandersetzen müssen.

3.Sitzung: In die innere Heilung gehen, Wünsche und Bedürfnisse äußern

  • traumatische Erlebnisse, negative Gefühle und Ängste ins Positive umkehren. Dies ist in der Psychologie möglich auch wenn das unglaublich klingt.

  • Das sog. Zwiegespräch, wo wir lernen über unsere Gefühle zu sprechen ohne dass der Partner unterbrechen darf, d.h. auch zu lernen dem Anderen nur zuzuhören.

  • Wir lernen unsere Erwartungen an die Partnerin/den Partner nicht als Kritik sondern als Wünsche zu äußern.

  • Wir lernen ohne Anklage über unsere Verletzungen und unerfüllte Sehnsüchte zu reden mit entsprechenden Übungen dazu.

4.Sitzung: Lösungen finden, Neuen Schwung in die eingefahrene Beziehung bringen

  • Was tue ich nur für mich unabhängig vom Partner? Dieser ist wie oben schon erwähnt nicht für mein Glück verantwortlich.

  • auf welche Lösungen und neue Aktivitäten können wir uns gemeinsam einigen?

  • Wie werde ich für meinen Partner wieder interessant?

  • Wie kann verloren gegangene Leidenschaft wieder zurückkehren?

5.Sitzung: Reflektieren, Vertiefen, Wiederholen, Nacharbeiten – alles braucht seine Zeit

  • Woran sind wir an der Aufarbeitung aus den Sitzungen noch gescheitert?

  • Wie ist es uns bei den Hausaufgaben ergangen, warum hat das z.T. noch nicht in der Praxis funktioniert?

  • Die Krise ist immer noch nicht überwunden und deshalb müssen wir hier nochmals tiefer einsteigen.

  • All das neu Erarbeitete ist immer noch wie ein fragiles Gebilde welches sofort wieder einstürzen kann insb. in Stresssituationen. Dies ist aber kein "Beinbruch", durch Vertiefen, Wiederholen und Reflektieren können wir das festigen. So wie früher in der Schule ist das auch später im Leben. Jedes neu gelernte Verhalten muss immer wieder gefestigt werden bis es soz. zur Gewohnheit wird.

 

Es gibt Paare die kommen regelmäßig weil ihnen das so gut tut nach eigenem Bekennen, andere wiederum brechen ab weil sie merken, dass eine Paarberatung nicht nur aus Dampf ablassen besteht, sondern auch Arbeit an sich selbst bedeutet. Es gibt Paare bei denen hat der Sreitausstieg wunderbar funktioniert und sie denken, jetzt ist alles gut, wir brauchen keine weiteren Sitzungen mehr. Die Erfahrung zeigt jedoch: in den meisten Fällen melden sich die Paare nach einigen Wochen wieder und sagen mir am Telefon, sie sind wieder am gleichen toten Punkt angelangt. Ich sage ihnen dann, es war ja Ihre Entscheidung, aber so einfach ist es leider nicht, der Streitausstieg ist nur die erste Hürde die überwunden werden muss, aber damit ist das Paar noch nicht am Ziel.

Um einen Anreiz zu bieten die Paarberatung nach der ersten Doppelstunde bis zur folgenden 4. Sitzung zu dem angestrebten Erfolg durchzuziehen biete ich optional an, den ganzen Block mit einem finanziellen Bonus im Voraus zu buchen und zu bezahlen, siehe unter dem Reiter "Preise". Die Termine der einzelnen Sitzungen sollten dabei zeitnah aufeinander folgen, weil der positive Effekt ansonsten wieder verpufft wenn nicht alle Stufen der Beratung durchlaufen wurden. Erfahrungsgemäß sollten die Termine nicht länger als max. 2 Wochen auseinander liegen, ideal wäre 1 Woche.

 

Der wesentliche Unterschied zur Eheberatung besteht darin, dass in einer Ehe noch mehr auf dem Spiel steht wie Scheidung, Unterhalt, Sorge- und Umgangsrecht bei Kindern etc. Das Ziel ist natürlich, die Ehe zu retten aber dazu bedarf es den erklärten Willen des Paares. In Fällen wo dieser nicht mehr vorhanden ist soll es dann wenigstens darum gehen, einen Rosenkrieg zu vermeiden.

In beiden Fällen von Beratung ist es jedoch wichtig, die Gründe für die Trennung aufzuarbeiten, um den eigenen Anteil zu erkennen und zu bearbeiten, weil man ansonsten in einer neuen Beziehung schnell wieder ähnliche Probleme bekommt.

 

Sie können auch alleine in Ihrer Beziehung etwas ändern wenn Ihr Partner noch nicht zu einer Paarberatung bereit ist. In diesem Fall kann auch eine Einzelberatung hilfreich sein, denn wenn Sie Ihre Einstellung und Ihr Verhalten ändern, kann Ihr Partner nicht anders als positiv darauf zu reagieren! 

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